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Die Stunde zwischen Hund und Wolf
(Ammann-Verlag,
Zürich 1991)
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"Der
Roman Die Stunde zwischen Hund und Wolf von H.P.Gansner ist die
wortgewaltige Geschichte des Thomas Bohnstingl, arbeitsloser Gymnasiallehrer,
der den Metzgermeister Hubert Haber erschiesst und sich jahrelang
mit seiner grossen Liebe, die inzwischen zur klassenkämpferischen,
emanzipierten Frau geworden ist, herumbalgt. Tatsächlich ist
Die Stunde zwischen Hund und Wolf einer der grossartigsten politischen
Romane, der in der Schweiz je geschrieben worden ist: fünfhundert
dichtgedrängte Seiten über die jungen Menschen - Frauen
und Männer -, die in ihrem politischen und privaten Leben die
anfangs so hoffnungsreiche Epoche zwischen dem Militärputsch
in Chile 1973 und den grossen Anti-Atomkraftwerk-Demonstrationen
als langsamen Abstieg in die helvetische Indifferenz, den eidgenössischen
Beton-Konsens, die schweizerische Geschichts- und Schicksalslosigkeit,
ja sogar in persönliche Verzweiflung erleben. Der langweilige
Meinrad Inglin hat in seinem "Schweizerspiegel" umsonst
für seine Zeit diesen Versuch gewagt; er ist ihm gründlich
misslungen. Otto F. Walter ist seit "Der Stumme" den Weg
für seine Generation gegangen; mit grossem Erfolg. Gansner
hat dieselben Schritte zwei Jahrzehnte später gewagt. Resultat:
Eine erschütternde, und dennoch unglaublich hoffnungsträchtige
Einsicht in das, was unsere Schweiz ist und was sie sein könnte
und müsste, hätten hierzulande nicht die Bankiers, Spekulanten
und Halunken des Finanzkapitals, sondern eben die Dichter (oder
einfach: die gewöhnlichen Leute) das Sagen. Keiner liest Gansner
ohne Vor-Urteil, sosehr gehört sein Werk dem historischen Strom
schweizerischer Selbst-Erfahrung an. Meine persönliche Gansner-Lektüre
ist immer begleitet von Erinnerungen an Robert Walser, dem Walser
der grossen Zeit, will sagen, jener Zeit, die reicht von seinem
Umzug nach Bern 1921 bis zu seiner Einweisung in die Waldau 1929,
vom "Räuber"-Roman zur "Rose". Lese ich
Gansner, schauen Ludwig Hohl und Friedrich Glauser über meine
Schultern, der Glauser von "Matto regiert" und der "Fieberkurve".
Und natürlich immer auch der junge Dürrenmatt, jener von
Ligerz. - Gansner ist heute 42 Jahre alt: sind ihm Zeit, Gesundheit,
Durchhalte-Vermögen und Schaffenskraft während einem oder
zwei Jahrzehnten noch gegönnt, wird er auf unser Kollektiv-Bewusstsein,
auf unseren helvetischen Selbstfindungs-Prozess einen ebenso grossen
Einfluss ausüben wie Dürrenmatt."
Jean Ziegler, Genf.
"(...)
Ueberzeugend entwickelt Hans Peter Gansner aus dem Denken und den
Erfahrungen seiner Figuren sowohl politische als auch private Konflikte,
die er in meist knappen Kapiteln zu einem lesenswerten Zeitroman,
einem minuziösen Portrait der prä-postmodernen Gegenkultur
zusammengefügt hat.(...)"
Süddeutsche Zeitung
"(...)
Von Bett und Betten wird viel erzählt, ebenso wie ein politisches
ist es ein erotisches Buch, eines der wenigen, das weibliches und
männliches Liebesbedürfnis als gleichberechtigt nebeneinander
sieht und dessen lustvolle Erfüllung als gleichermassen schön.
Gansner hat seinen Text gut gebaut, man merkt, dass er den 'Simplizissimus'
und auch Goethes 'Wilhelm Meister' wohl Genossen und verdaut hat.
Der Einsideler heisst in diesem Buch 'Seppantoni', überhaupt
verleiht so manches umgangssprachliche Einsprengsel der Geschichte
literarischen Charme und der kraftvollen Sprache des Autors einen
eigenständigen Reiz. (...)"
Norddeutscher Rundfunk, Kulturjournal Mecklenburg-Vorpommern
"(...)
Der in Frankreich lebende Schweizer des Jahrgangs 1953 zeichnet
hier ein fulminantes Gruppenportrait der Altachtundsechziger. Gewitzt
und sprachversiert dringt der Autor durch den Dunst der Klischees,
wenn er die Identitätskrisen der Linken in den siebziger Jahren
beschreibt. (...) Man sagt, die Literatur der Schweiz sei anheimelnd
und tückisch, habe also etwas Heimtüsckisches. Tatsächlich
zielt diese flotte Geschichte der Anarchie, bei aller Eigenkritik,
auf das bürgerliche Selbstverständnis. Am Scheitern der
Linken wird zugleich die morsche und von Intoleranz getragene Harmonie
dieses Staates sichtbar. Im Aufblitzen der Schweizer Eigenart zeigt
dieses Buch die Dialektik von Hass und Humanität. Und die Künstler
stochern gern im Überkommenen. Noch grenzt man sie aus. Frisch
und Dürrenmatt waren berühmt und konnten auf die heimatliche
Enge sprachmächtig reagieren. Aber Giacometti, Le Corbusier,
der Komponist Honegger und der Filmemacher Godard - sie arbeiten
längst im französischen Ausland. Oder eröffnet der
Abstand erst den rechten Blick auf heimatliche Verhältnisse?
Hans peter Gansner, in Savoyen lebend, lässt diesen Schluss
in seinem funkelnden Soziogramm zu.(...)"
Die Presse, Wien
"(...)
Gansners Roman hat über vierhundert Seiten und wahrlich mehr
zu bieten als nur eine tragikomische Geschichte. 'Die Stunde zwischen
Hund und Wolf' ist die Stunde, in der der Knoten platzt und der
duldende Pazifist zum Täter wird. Es bleibt dem Leser überlassen,
eine Verbindung zu seinen Recherchen (...) herzustellen, die Gansner
geschickt als Hintergrund nutzt für seine Auseinandersetzung
mit linken Strömungen 'im Altweibersommer der Ideologien (...)'.
Gansner erzählt seine Geschichte(n) mit ironischer Distanz,
portraitiert und karikiert Protagonisten und Statisten einer Zeit,
in der die Utopien sterben. (...) Pflichtlektüre also für
jeden deutschen linken, zur Belehrung, Besinnung, Bestandsaufnahme?
Nein, natürlich nicht. Es geht ja schliesslich nur um die Schweiz,
nicht wahr?"
Neues Deutschland, Berlin
"(...)Gansner
erzählt weit ausholend, lustvoll und auf verschiedenen Ebenen.
Er verfügt über eine gekonnte, mitunter poetische Erzählweise.(...)"
Tages Anzeiger, Zürich
"(...)Ein
Buch der erzählerischen Fülle und Ueberfülle, mit
sprachlichem Witz, mit ausufernder Wortlust, ein Buch, das manchmal
kalauernd und oftmals ernsthaft in die Mentalität einer einst
aufsässigen und nun wohl eher müde gewordenen Generation
eindringt.(...)"
Der Bund, Bern
"(...)Der
Autor beherrscht eine breite Palette sprachlicher und stilistischer
Mittel und bedient sich gerne symbolträchtiger Namen und Gegenstände.
Die Komposition ist nicht einfach, aber konsequent. Er langweilt
nie, obwohl er um weitschichtige Lebensprobleme ringt.(...)"
Vorwärts, Bern
"(...)Gansners
Roman ist ein Beitrag zur schweizerischen Vergangenheitsbewältigung.
Da wird eine Zeit aufgerollt, in der ein Teil der Bevölkerung
Aufbruchstimmung verspürte, dann aber, auf die eine oder andere
Art, an den hochgesteckten Hoffnungen zerbrach. Die Handlung des
Romans reicht nicht bis in die Gegenwart hinein, und das mag auch
der Grund sein für ein Gefühl der Ferne, das bei der Lektüre
zeitweise aufkommt. Aber vielleicht ist dies Ferne auch von gutem
und trägt dazu bei, einen etwas unverkrampfteren Blick auf
diese Zeit zu werfen.(...)"
Neue Zürcher Zeitung, Zürich
"(...)Gansner
erweist sich als Koloraturschreiber der Ironie mit einer breiten
Skala. Diese enthält von 'liebevoll lächelnd' bis 'giftig
und beissend' sämtliche Variationen.(...)"
Thurgauer Volkszeitung, Weinfelden
"Ein
starker, politischer Roman"
Otto F. Walter
"(...)Eine
bilderreiche Sprache, die gefangennimmt und das Gefühl verleiht,
selbst am Geschehen beteiligt zu sein (...) Lebendigkeit des Stils
(...) engagierte Erzählweise.(...)"
Nürtinger Zeitung, Nürtingen
"(...)Gansners
'Heimatroman', was nicht im geographischen Sinne verstanden werden
darf, ist eine Art Museum, in dem
gelebte Vergangenheit liebevoll archiviert wird. Ohne zu idealisieren,
ohne zu verwerfen.(...)"
Stuttgarter Zeitung, Stuttgart
"(...)Hans
Peter Gansner bewies mit seinem riesigen Romanprojekt, an dem er
seit einem Jahrzehnt arbeitet, dass er mehr Aufmerksamkeit verdient,
als er bisher erfuhr.(...)"
Thurgauer Volksblatt, Weinfelden
"(...)Was
zum Teil etwas kopflastig daherkommt, ist freilich nicht ohne Witz
und gute Einfälle geschrieben.(...)"
Thurgauer Zeitung, Frauenfeld
"(...)Hans
Peter Gansner beleuchtet in einer funkelnd-ironischen Sprache die
Lebensversuche der Siebzigerjahre.(...)"
FLUGASCHE, Stuttgart
"(...)Der
Roman bemüht sich nicht um (nostalgische) Rettung vor dem Vergessen,
vielmehr um Standortbestimmung - und auch kritische Selbstreflexion
- in einer Epoche der 'Niederlage', der Ungewissheiten, der unaufhebbaren
Widersprüche, der zu Tode gekommenen Ideologien. Gansner leistet
der harmonisierenden Aesthetik Widerstand.(...)"
Bündner Zeitung, Chur
"
(...) Die Sprache Gansners ist unverfroren, geschult am Alltags-Slang
der Provokation."
TZ, Frauenfeld
"(...)'Die
Stunde zwischen Hund und Wolf' des Schweizer Autors Hans-Peter Gansner
ist ein Roman, der lustvoll die Geschichte einer Politisierung der
siebziger Jahre in der Schweiz erzählt.(...)"
Berner Zeitung, Bern
"(...)Faszinierend
Gansners gewaltige Recherchierarbeit über den spanischen Bürgerkrieg
mit allem Davor und Inmitten und Danach. Sehr aufschlussreich und
ebensosehr amüsant und erheiternd sind jene Abschnitte, die
Last und Mühsal der sogenannten Beziehungskisten und der Wirkungen
des menschlichen Urtriebs auf die Schippe nehmen.(...)"
Karma, Das Churer Szenenblatt, Chur
"(...)Der
Roman "Die Stunde zwischen Hund und Wolf" von Hans Peter
Gansner ist eine Chronik der 68er-Generation und gleichzeizig Schelmenroman.
Ausladend wird hier Bilanz gezogen über eine Schweiz der Aussenseiter,
die sich nach und nach arrangiert haben mit dem Establishment.(...)"
Luzernen Neueste Nachrichten
"(...)Der
Roman liest sich trotz erheblicher Literarisierung als reportagehaft-dokumentarischer
Bericht über eine für die Linke lebhafte Zeit, lustvoll
erzählt aus der Sicht eines sich mittendrin bewegenden Aussenseiters.(...)"
Schwarzer Faden, Grafenau
"(...)
Trotz einiger Ecken und Kanten ein intelligenter und lesenswerter
Roman, nicht nur für 68er."
Bündner Tagblatt
"(...)
Für die nicht Eingeweihten ist der Roman ein anspruchsvolles
und interessantes Zeitdokument, das aufgrund von Gansners spritzigem
und sprachversiertem Erzählstil nicht ohne Unterhaltungswert
ist. (...)"
Schaffhauser Nachrichten
"(...)
Der Autor erzählt engagiert und streitbar aus den bewegten
Zeiten des subversiven Untergrunds der Siebzigerjahre. (...) Sein
Roman erinnert im politischen und sozialen Engegement an Walther
Kauer und erzählt aus dem Leben einer verkrachten 68er-Existenz:
Bohnstingl scheint die Theorie der linken Ueberväter aus dem
"efef" zu kennen, doch die gesellschaftliche Praxis erweiset
sich - wen wundert's - als zäher Gegenpol."
Verein Schaffhauser Buchwoche, BücherFass
"...diese
eigentliche Chronik der 'anderen Schweiz'..."
Appenzeller Zeitung
"(...)
Was aber will Bohnstingl? Er will leben. Und leben ist für
ihn mehr als pünktlich in die Schule gehen, pünktlich
seinen Militärdienst machen und pünktlich studieren. (...)
Er lebt in Wohngemeinschaften und redet und liebt und isst und trinkt
und hört Musik und und und. Er lebt ein Leben, in dem alle
Sinne lebendig sind. Und das wird nun keineswegs theoretisiert in
dem Roman, sondern das wird blendend gestaltet. (...)"
Dr. Ingrid Drevermann, Einleitung zur Lesung zum 1o. Geburtstag
der Genfer Buchhandlung LITERART.
"(...)
Schöne, dichte Bilderflüsse (...)"
Dr. Thomas Engel, Dramaturg ITI (Internationales Theaterinstitut),
Berlin
"Der
Schweizer Hans Peter Gansner trug zwei thematisch parallele Passagen
vor - die erste utopisch, die zweite realistisch - aus dem 1991
erschienenen ersten Band "Die Stunde zwischen Hund und Wolf".
Die leicht ironischen Untertöne in der utopischen Passage,
die eine herrschaftsfreie Geselllschaft schildert, beschäftigten
das Publikum besonders: sind sie als zynische Abwertung oder als
Auflockerung zu werten, die das Ernstgemeinte nicht in Frage stellt?
Gansner blieb glücklicherweise eine eindeutige Antwort schuldig."
Joachim Leser, Harald Völker, ASTA, Trier
"
(...) Der breit angelegte, kunstvoll komponierte und mit kritischer
Ironie geschriebene Roman stellt mit den Jahren zwischen 1973 und
1979 eine Zeit dar, die mit ihrer Lebendigkeit und ihren Idealen
für die Schweiz sicher einmalig war. In der Intention, ein
Epochengemälde zu zeichnen, versteht sich der Autor in der
Tradition eines Balzac oder eines Inglin. Die grosse Form stellt
für ihn eine Art Trotz dar, in diese schnellebige Welt, in
der vieles einfach weggeworfen wird oder zugrunde geht, etwas hineinzustellen,
was Bestand hat."
Der Landbote, Winterthur
"Selber
bin ich - schon von meiner Generation her - kein 68er, ich bin gewissermassen
von Geburt auf einfach links, hätte nie Marx zu lesen gebraucht,
Engels, Lenin, Trotzky, ja, den auch, tat ich aber alles und ich
wusste sehr früh um das, was jetzt als "Stalinismus"
wie neu, mit viel Staunen entdeckt wird, war halt eben der Meinung,
das alles würde sich schon zu einem Besseren entwickeln müssen,
eine komische Art von Naivität angesichts der Tatsache, dass
ich eigentlich ziemlich gut Bescheid weiss um die Untiefen von Boshheit,
Mickrigkeit, Opportunismus, Versteckis-Spielen, die in jedem von
uns ja auch verborgen sind, und jetzt muss halt jeder irgendwie,
wie's halt so angehen mag, möglichst ohne Opportunismus mit
dem ganzen Scherbenhaufen fertigwerden, und ich behaupte, dass Ihr
Buch sehr viel zu diesen nun anlaufenden Prozessen beitragen mag."
Martin Wendel, Komponist, Bassersdorf
"Der
vielseitige Autor - seit Jahren politisch engagiert -legt mit seinem
Buch "Die Stunde zwischen Hund und Wolf" eine Studie schweizerischer
Gesellschaftsverflechtungen vor, die Studenten-Rebellion von 1968
bildet den Hintergrund. Gansner machte bei Lesungen und berlin die
Erfahrung, dass sich die ostdeutsche Zuhörer und Leser an ureigene
Erlebnisse und Empfindungen im Herbst des jahres 1989 erinnert fühlten."
Lausitzer Rundschau, Brandenburg, Deutschland
"Der
Roman wirft ein Licht auf die schweizer Linke, und nicht nur die:
auch wenn das AKW Grüseln nun mal in der Schweiz liegt, könnte
die Geschichte und die eingefangene Stimmung auch gut in der alten
BRD gespielt haben. (...) Gansner fängt das Leben seiner Generation
ein, er holt sich diese andere Wirklichkeit der Schweiz heran, mit
all ihren Selbstwidersprüchen, ihren Ansprüchen und ihren
emotionalen Beschränktheiten, ihren Leitbildern (im Falle Bohnstingls
immer wieder Erich Mühsam) und ihren Gefühlen. (...)Gansners
Roman liest sich lustig und (zumindest für alle, die es ähnlich
erlebt haben) traurig zugleich. Traurig, weil es vorbei ist. Mit
den Skinhaeds marschiert auch in Gansners Roman bereits die "neue"
Form des jugendlichen Gesellschaftsprotests heran und zerstört
Bohnstingls Wohnung in dessen Abwesenheit. (...) Die LeserIn erwartet
keine Schwarz-Weiss-Malerei, sondern ein vergnüglicher Roman,
vollgestopft mit kleinen Wahrheiten und - für die Krimi-FreundInnen
seis verraten: ganz ohne Schuss gehts auch nicht ab."
Schwarzer Faden
"Verblüffend
ist, wie authentisch dem Autor als Aussenbeobachter die Zustandsbeschreibung
der Szene, ihrer Hoffnungen und Enttäuschungen, ihres Enthusiasmus
und ihrer Schwächen gerät - vielleicht ist gerade diese
gewisse Distanz nötig, den sprichwörtlichen Nagel in einer
Weise auf den Kopf zu treffen, dass viele LeserInnen sich und ihre
Erlebnisse wiedererkennen, ohne sich schulmeisternd belehrt zu fühlen.
Leben bekommt die Handlung auch dadurch, dass Gansner, ähnlich
seinem Vorbild Peter Weiss, mehrere, auch historische Erzählebenen
miteinander verknüpft, wodurch zugleich die Reflexion der vergangenen
wie der laufenden Geschehnisse erleichtert wird."
Anares Info
"In
den Lesungen in Karlsruhe, Cottbus und Berlin präsentierte
Hans Peter Gansner seinen Zuhörern die Schweiz der siebziger
Jahre. Die Reaktionen auf die vorgetragenen Texte lassen darauf
schliessen, dass im Osten wie im Westen von den Zuhörern die
Schweizer Geschichte mit der eigenen in Verbindung gebracht werden
konnte."
Joachim Leser, Bericht an die Pro Helvetia nach der Lesereise in
Deutschland, Sommer 1994
"Hans
Peter Gansner hat 1991 mit seinem grossen Epochenroman "Die
Stunde zwischen Hund und Wolf" überrascht. Um die Figur
des gescheiterten Linken Thomas Bohnstingl herum scheint sich in
diesem Erzählwerk eine literarische Aufarbeitung und Bilanz
der Aufbruchbewegung von 1968 abzuzeichnen, die weit über den
unmittelbaren Schauplatz hinaus von Interesse und Bedeutung ist."
Charles Linsmayer, Vortrag gehalten am 18. April an der Universität
Trier (Schweizer Literaturfrühling 1995).
"Hut
ab vor dieser Leistung."
Silvio Huonder, Schriftsteller, Berlin
"Hans
Peter Gansner ist den Vorwärts-LeserInnen wohlbekannt. Und
Gansner trifft auf offene Ohren, so auch im besetzten "Schlössli"
zu Luzern, wo er seine kleine Tour beendete. (...) Gansner ist ein
Kommunikator, ein Erzähler, der seine ZuhörerInnen in
seinen Bann zieht und eine vergangene Zeit wiederauferstehen lässt.
(...) Aber Gansner will nicht nur aus seiner Zeit erzählen,
er will auch hören: Wie lebt Ihr zusammen, habt Ihr Hierarchien,
wie bewältigt Ihr Konflikte? Die Antworten werden ihn gefreut
haben, so wie sein Besuch die "Schlösslianer" gefreut
hat. Es gibt sie noch!, dachte man am Schluss wohl allerseits."
Vorwärts, 11. April 1997
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LESUNGEN
UND VERANSTALTUNGEN "ZWISCHEN HUND UND WOLF"
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31.
August 199o, Theater an der Winkelwiese (mit Mario Giovanoli, Saxophon-Solo),
Zürich. Veranstalter: Jean Grädel (aus dem Manuskript).
19.
Dezember 199o, Club Kuckucksei, Nürtingen. Veranstalter: Club
Kuckucksei (aus dem Manuskript).
22.
Dezember 199o, Café Alpha Stuttgart. Veranstalter: FLUGASCHE,
Literaturzeitschrift (aus dem Manuskript).
2.
Juni 1991, Restaurant "Warin", Warin, Mecklenburg-Vorpommern.
Veranstalter: Literatur im Café, Jutta Schlott.
27.
Juni 1991, Buchhandlung Akzente Weinfelden. Veranstalterinnen: Regula
Brenner und Liliane von Siebenthal.
15.
August 1991, Buchhandlung Bodan, Romanshorn. Veranstalter: Bodan
AG.
18.
August 1991, Klybühni Schnyderzunft Chur. Veranstalter: Klybühni.
13./14.
November 1991, Kantonsschule Chur. Veranstalter: Georg Koprio.
2o.
Juli 1991, Büchergraben Frauenfeld. Veranstalterin: Marianne
Sax.
5.
Dezember 1991, Stadttheater Konstanz (mit Thorsten becker). Veranstalter:
Ulrich Khuon.
2o.
März 1992, Hotel Royal, Genf (mit Ariel Hämmerle, Liedermacher,
Genf). Veranstalter Thurgauerverein Genf.
22.
März 1992, Restaurant Fass, Veranstalter: Georg Freivogel,
Buchhandlung Fass.
15.
September 1992, 1ojähriges Jubiläum der "Librairie
allemande" LITERART, Boulevard Georges-Favon, Genève
(mit Ariel Haemmerle, Liedermacher, Genf); Centre Boniface; Veranstalterin:
Greta Foeth.
2o.
November 1992, Buchhandlung Rinascita; Veranstalterin: Monique D'Souza,
Klybeckstrasse 1,
4ooo Basel.
21.
Januar 1993, Technikum Winterthur, Sulzer-Areal, (Architekturklassen),
Herrn Prof. Dr. Heinz Hug
9.
Mai 1993, (Zum Geburtstag von Karl Marx), ASTA Universität
Trier, In der Tuchfabrik, Trier, Weberbach (Veranstalter: Joachim
Leser).
2.
Oktober 1993, 1o. Jahresfeier der
F.u.F.d. LEBENSGEMEINSCHAFT IM DHRONTAL, Morbach, Rheinland-Pfalz
(Veranstalter: Gerhard und Waltraud Kern).
22.
Januar 1994, "Risotto und Rote Geschichten", SP-Bildungsausschuss,
Zürich, Restaurant "Weisser Wind", Veranstalterin:
Verena Schilling.
17.
April 1994, Literarischer Apero im Kultur-Hotel "Rütli"
in Landquart, Graubünden; Russhofstrasse 9, Organisation: Ruth
und Küde.
13.
Mai 1994, Istituto Svizzero di Roma, Via Ludovisi 48, Roma, Direktor:
Prof. Dr Florens Deuchler.
1.
Juni, im "Tempel"; Café "Havanna", Karlsruhe:
Organisation: Joachim Leser und Roland Merz.
3.
Juni: Brandenburgisches Staatstheater Cottbus mit Buchhandlung Weichbrot,
Cottbus, Organisation: Jutta Schlott.
6.
Juni: Buchhandlung "Jottwedeh", Jessnerstrasse, Friedrichshain,
Berlin; Organisation: "Jessi" und Heidi Brunner.
29.
April 1995: Schweizer Literaturfrühling, Trier (Joachim Leser).
28.
Juli 1996: Neue Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK), Berlin,
Oranienstrasse 25, Berlin-Kreuzberg (Karin Kramer Verlag).
1.
September 1996: Politkafé "Kaffi PolKa", Zürich.
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Frühling 1997 ( Lesereise) "Alternativen, gestern - heute"
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- DONNERSTAG, DEN 27. märz
graubünden: gasthaus rathaus,
71o7 safien-platz
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MITTWOCH, DEN 2. april
bremgarten: KuZeB, "läsothek", alte kleiderfabrik,
ecke zürcher-/zugerstrasse,
562o bremgarten (ag)
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DONNERSTAG, DEN 3. april
aarau: jugendhaus flösserplatz
flösserstrasse 7
antirassismus- und polit-café
5oo1 aarau
-
FREITAG, DEN 4. april
zürich: infoladen kasama, klingenstrasse 23, 8oo5 zürich
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SAMSTAG, DEN 5. april
- basel: sowieso-infoladen, lindenberg 23,
4o58 basel
- winterthur: planet marx, industriestrasse 23,
"café de la grüz noire"
84o4 winti
-
SONNTAG, DEN 6. april
luzern: schlössli schöneck, willhelmshöhe,
6oo3 luzern
Stand:
Februar 1998
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